Bürgermeisterwahl 2018

Vergangenen Montag kamen im symbolträchtigen Ober-Mörler Schloss die Mitglieder der SPD Ober-Mörlen zusammen, um mehrere Personalentscheidungen zu treffen. Der wichtigste Tagesordnungspunkt war aber selbstverständlich die Entscheidung für eine Kandidatin für die Wahl einer Nachfolgerin des scheidenden Bürgermeisters. Die Mitglieder entschieden sich hier einstimmig für die 1. Beigeordnete der Gemeinde Kristina Paulenz.

Aus Sicht des Fraktionsvorsitzenden Joachim Reimertshofer gibt es keine bessere Kandidatin als Kristina Paulenz für dieses Amt. „Sie hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass sie Bürgermeisterin kann.“ Er spielt hier darauf an, dass sie während der Amtszeit des derzeitigen Bürgermeisters diesen häufig und lange, zeitweise sogar über viele Monate vertreten hat. In dieser Zeit hat sie sich nicht nur das Vertrauen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Verwaltung erworben, sondern auch die CDU hat sie mehrfach öffentlich hierfür gelobt. In der Bevölkerung in Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg wird sie für ihre fairen, respektvollen und ehrlichen Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern geschätzt. Sie hört nicht nur zu, sondern setzt sich für die Belange der Menschen unmittelbar ein. Schon als streitbare Studentin, aber vor allem als Lehrerin an der Wintersteinschule hat sie Hunderte Ober-Mörler Jungs und Mädchen unterrichtet und auf ihr Leben nach der Schule im Beruf vorbereitet. Für ihre Schule ist sie auch immer noch als stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Wintersteinschule aktiv. Sie ist aber auch noch in vielen anderen Vereinen in Ober-Mörlen und der Wetterau aktiv und unterstützt diese in vielerlei Hinsicht. Ganz besonderes Engagement für ihre Heimatgemeinde zeigt sie aber in der Kommunalpolitik. Hier ist sie für uns schon seit über 40 Jahren aktiv – derzeit als 1. Beigeordnete im Gemeindevorstand und im Kreistag – und hat dort besonders als frühere Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses dazu beigetragen, dass Ober-Mörlen finanziell zu den am besten aufgestellten Gemeinden des Wetteraukreises gehört, so dass wir es uns sogar leisten konnten, für die kommenden Jahre die Grundsteuer zu senken. Die Politik der Konsolidierung will sie weiter fortsetzen, aber wenn erforderlich, nicht auf die Finanzierung notwendiger Maßnahmen verzichten. „Ich bin fit wie ein Turnschuh und das Turnen, der Sport und der Karneval müssen in Ober-Mörlen in Zukunft ohne jedwede Beeinträchtigung und ohne Kosten für die Vereine möglich sein“. In Zusammenhang mit der derzeit wieder aufgeflammten Diskussion über eine neue Halle sagt sie weiter: „Nachdem nun fast sechs Jahre hier nichts passiert ist, müssen wir – nachdem nun Baurecht geschaffen ist – endlich zügig vorankommen. Ich stelle mir hier eine 2-in-1-Lösung vor. Eine Halle, zwei Räume, eine für den Sport und eine für eine für kulturelle und kommerzielle Veranstaltungen.“ Wie genau sich Kristina Paulanz das und die Finanzierung vorstellt, wird sie in den nächsten Wochen auf einer öffentlichen Veranstaltung für alle Interessierten vorstellen. „Es kommt für mich dabei auch keine Investorenlösung in Betracht. Anders als die CDU und ihr Kandidat möchte ich, dass die Gemeinde Herr im eigenen Haus bleibt und nicht ein namenloser Investor die Geschicke der Halle leitet“.

Die Entwicklung der Gemeinde hängt zu einem großen Teil von der Bebauung der Schießhütte ab. Hier sollen nach Ansicht von Kristina Paulenz nicht nur teure Bauplätze für Einfamilienhäuser entstehen. Diese Ansicht hat kürzlich der Bürgermeisterkandidat der CDU vertreten, sondern Wohnmöglichkeiten für alle Ober-Mörler Bürger und Bürgerinnen. „Bezahlbarer Wohnraum ist schon jetzt kaum zu finden, dem müssen wir gegensteuern. Wir brauchen bezahlbare Mietwohnungen, kleinere Grundstücks- und Wohneinheiten und Flächen für Seniorenprojekte, nicht nur Yuppie-Flächen.“ Zudem brauchen wir zusätzliche Flächen für Wohnbebauung – auch in Langenhain-Ziegenberg-, aber auch weitere Gewerbeflächen. „Hierfür werde ich mich bei den Beratungen zum regionalen Flächennutzungsplan FrankfurtRheinMain einsetzen. Ich sitze für Ober-Mörlen seit vielen Jahren im zuständigen Regionalverband und bin dort gut vernetzt“.

Die SPD Ober-Mörlen freut sich, mit Kristina Paulenz eine derart kompetente, gut vernetzte und fleißige Kandidatin ins Rennen um den Posten im Rathaus schicken zu können und fordert alle Bürgerinnen und Bürger auf: Haben Sie Fragen zu Kristina Paulenz und/oder ihrem Programm? Dann kommen Sie auf uns zu!

Ihre SPD in Ober-Mörlen

Nachtrag

Am Dienstag hat die SPD zusammen mit den Mitgliedern der FWG und von Bündnis90/Die Grünen im Haupt- und Finanzausschuss die Empfehlung an die Gemeindevertretung abgegeben, die von Bürgermeister und CDU-Fraktion bisher befürwortete Investoren-Variante abzulehnen. Nach einer eindrucksvollen Präsentation des SPD-Fraktionsmitglieds Achim Glockengießer von den Nachteilen dieser Variante waren sogar die Vertreter der CDU nicht mehr von diesem Modell überzeugt und haben sich enthalten. Wir werden nun mit Nachdruck an dem von Kristina Paulenz vertretenen 2-in-1-Projekt arbeiten und schon in die Februar-Sitzung einen Antrag einbringen, mit dem mögliche Interessenten für die Entwicklung des Lekkerkerkplatzes erreicht werden sollen.