Kai Schneider, Listenplatz 8

Auch wenn mir die Sozialdemokratie durch meine Familie bereits gewissermaßen in den Genen mitgegeben wurde, sehe ich heute umso mehr die Bedeutung von sozialem Ausgleich und Gerechtigkeit. Eine Aufgabe, die nur von Sozialdemokraten ernsthaft wahrgenommen wird. Ein großes Vorbild für mich ist der verstorbene Helmut Schmidt, der für seine Überzeugungen stand, durchdacht handelte und später zum moralischen Leuchtturm unserer Gesellschaft wurde. Mit 18 Jahren bin ich 1987 der SPD beigetreten, durfte die Interessen der Bürger Langenhain-Ziegenbergs für zwei Wahlperioden im Ortsbeirat vertreten und arbeite seit drei Jahren in der Gemeindevertretung an Ober-Mörler Zukunftsperspektiven. Doch nicht nur Politik spielt für mich in meiner Heimat eine Rolle. Bereits seit 1976 bin ich Mitglied beim SVO, war dort erster Jugendsprecher und zehn Jahre lang Jugendbetreuer. Damit möchte ich an die Jugendlichen weitergeben, was ich selbst beim Verein genießen durfte. Ich glaube an die Demokratie. Die funktioniert aber nur dann, wenn man sich persönlich einbringt, für sich und andere. Ich lebe gerne in Langenhain, man kennt die Sorgen und Nöte seiner Mitmenschen. Als Wirtschaftsinformatiker stelle ich mich deswegen gerade in Zeiten des Turbokapitalismus gegen Heuschrecken und Ausbeuter. Wirtschaft muss heute mehr denn je einen Augenmerk auf soziale Gerechtigkeit legen, nicht nur auf Brot und Spiele.