Dietmar Bohlen, Listenplatz 12

Obwohl ich in einem liberal-sozialdemokratischen Elternhaus heranwuchs, habe ich mich erst vor Kurzem dazu entschieden, mich politisch zu engagieren. Auslöser dafür ist die sprunghaft gestiegene Zuwanderung in unser Land, die nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Chance zu verstehen ist. Wir können einer der größten Gefahren für den Wohlstand in Deutschland, dem demographischen Wandel, hier nachhaltig begegnen. Aber nur wenn wir es richtig machen! Hier ist nicht nur der ehrenamtliche Einsatz des Einzelnen gefragt. Wirtschaft hat hierbei eine sehr große Verantwortung und Herausforderung. 1965 geboren, kam ich vor 14 Jahren von Münster nach Ober-Mörlen. Nach einer Ausbildung und dem Meisterbrief als Elektriker absolvierte ich neben dem Beruf ein kaufmännisches Studium. Heute bin ich Geschäftsführer der europäischen Tochtergesellschaft eines amerikanischen Unternehmens in Frankfurt. Auch daher sehe ich mich eher auf der Arbeitgeber- und Unternehmerseite der Sozialdemokratie. Wer Menschen beschäftigt, muss immer soziale Verantwortung übernehmen und das Ziel eines modernen Landes vor Augen haben. Neben Willy Brandt und Helmut Schmidt zähle ich deswegen auch Gerhard Schröder zu meinen Vorbildern, ohne dessen Agenda 2010 unser Land heute nicht so gut dastehen würde. Ich bin verheiratet, habe zwei fast erwachsene Töchter. Mein Lebensmotto lautet: „Keep it simple and stupid“. Denn einfache Dinge, die leicht zu verstehen sind, funktionieren am Ende auch.