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Fortsetzung 01.04.2011 RWE ist unbelehrbar und resp
„Das ist kein Pappenstengel. Allein durch die Abschaltung von Biblis A gehen
RWE rund 700 000 Euro am Tag verloren“, so Schäfer-Gümbel. Die SPD habe mit dem
Entwurf eines AKW-Abschaltgesetzes bereits einen validen Vorschlag in den
Bundestag eingebracht.
Das Verhalten von RWE bezeichnete Schäfer-Gümbel
als unbelehrbar und respektlos. "RWE hat offensichtlich nichts verstanden.
Jenseits der wirtschaftlichen Interessen hat das Unternehmen eine Verantwortung
jenseits der Aktionäre. Die jahrelange Destruktionsposition findet in der Klage
einen neuen Höhepunkt. Damit wird weiter am Grundvertrauen in die Seriosität des
Unternehmens gesägt. Der Eindruck, dass Verträge mit RWE nichts Wert sind,
verfestigt sich unter der derzeitigen Unternehmensführung dramatisch. Personelle
Konsequenzen sind überfällig, wenn RWE wieder als ernstzunehmender
Gesprächspartner akzeptiert werden will" so Thorsten Schäfer-Gümbel.
Gleichzeitig kritisierte Schäfer-Gümbel den Schritt von E.On, einen 46
Jahre alten Kohlemeiler im Kraftwerk Staudinger, nicht wie geplant stillzulegen.
„Hessen muss umdenken. Wir können nicht die eine umstrittene und
unkontrollierbare Energieform durch eine andere ebenso umstrittene und
klimafeindliche Energieform ersetzen. Wir brauchen eine ganzheitliche Lösung,
die den Weg zum Ausstieg aus der Atomkraft und fossilen Energien aufzeigt“, so
der SPD-Politiker.
Schäfer-Gümbel mahnte die Landesregierung an, den
Energiegipfel am 5. April nicht als reine repräsentative Symbolveranstaltung zu
nutzen. „Wir müssen in Hessen zu schnellen Ergebnissen kommen, um die
Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien einleiten zu können“, so
Schäfer-Gümbel. Dazu brauche es vor allem Praktiker am Tisch.
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