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                                               Neujahrsempfang der SPD Ober-Mörlen

                 Landrat Joachim Arnold
                 

 
Landrat Joachim Arnold lobte die Haushaltsführung in Ober-Mörlen, die dazu geführt habe, dass die Gemeinde mit ihrer geringen Pro-Kopf-Verschuldung zu den Spitzenreitern im Landkreis gehöre. (Foto: SPD Ober-Mörlen)

Lob für die finanzielle Situation in Ober-Mörlen
Landrat Joachim Arnold lobte in seiner Ansprache als Ehrengast des Neujahrsempfangs der SPD Ober-Mörlen die finanzielle Situation der Gemeinde. Mit seiner geringen Pro-Kopf-Verschuldung gehöre der Ort zu den Spitzenreitern in dieser „Liga“. Auch die Zahl der Arbeitsplätze zeichne den Ort aus ebenso wie die stabile demographische Entwicklung. Allerdings müsse auch Ober-Mörlen für die Herausforderungen der Wirtschaftskrise sowie des allgemeinen demographischen Wandels gerüstet sein, um zielgerichtet und mit Weitsicht gegensteuern zu können.

Bevor der Landrat an das Mikrophon trat, hatte Joachim Reimertshofer, Vorsitzender der SPD Ober-Mörlen und vorsitzendes Mitglied der Gemeindevertretung, die Gäste des Abends im Rittersaal des Ober-Mörler Schlosses begrüßt. Dazu gehörte der Hausherr, der
  1. Beigeordnete Wolfgang Richter, stellvertretend für den erkrankten Bürgermeister Sigbert Steffens, Dr. Matthias Görlach als Freund von Ober-Mörlen, die Fraktionsvorsitzenden Herbert Hahn von der FWG sowie Harald Stipp-Lass von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Traditionell waren die heimischen Karnelvalsvereine mit Abordnungen vertreten sowie das amtierende Prinzenpaar Natascha die ersteI und Bernd der erste. Mitglieder des Gemeindevorstands und der Gemeindevertretung wurden auch begrüßt.

In seiner Ansprache rekapitulierte der SPD Vorsitzende noch einmal die aktuellen Schwerpunkte und Probleme in der Kommunalpolitik.

 
Destruktive Politik der CDU
So wurde der diesjährige Haushalt so früh wie noch nie in den letzten Jahren verabschiedet. Nachdem der Entwurf des Gemeindevorstands den Fraktionen vorlag, hat die SPD mehr als 20 Änderungsvorschläge unterbreitet.
Auch FWG und Bündnis 90/Die Grünen haben aktiv mitgearbeitet und eine Vielzahl von Änderungen in den Haushalt eingebracht.
Nur die CDU brachte es in seiner Einschätzung nur auf „ganze zwei Schaufensteränderungsanträge“. Aber das Beste kam, wie Reimertshofer betonte,
  bei der CDU zum Schluss:
„Nachdem der Haushalt in allen Ausschüssen diskutiert worden war, wurde er im Haushalts- und Finanzausschuss einstimmig auch mit den Stimmen der CDU angenommen. Aber was passierte dann in der entscheidenden Gemeindevertretersitzung? Die CDU lehnte den Haushalt ab! Ja wo gibt's denn so was?“
Deutlich kritisierte er auch die Veröffentlichungen der CDU, die in den Ober-Mörler Nachrichten behauptete, dass die Linkskoalition eine gemeindeschädliche Strategie verfolge.
„Abgesehen davon, dass es die CDU immer noch nicht gerafft hat, dass es keine Koalition, schon gar keine Linkskoalition gibt, sondern nur eine themenbezogene Zusammenarbeit, gehen entsprechende Behauptungen weit über das Erträgliche hinaus. Hier werden Grenzen überschritten, verantwortungsvolle Politiker diffamiert und Polemik unterster Schublade gemacht. Da verwundert es nicht, wenn viele Mitbürger und Mitbürgerinnen die Politik für ein unerfreuliches Geschäft halten.“

 
Unzuverlässigkeit wird zur Regel
Als weiteres Beispiel für die destruktive Politik der CDU wählte Joachim Reimertshofer den Neubau einer Sporthalle. Auch dabei werde gelogen und werden die Tatsachen verdreht, dass sich die Balken biegen.
Tatsache sei, dass ein Vergleich mit Bürgermeister Steffens geschlossen wurde, wonach ein Planungs- und Finanzierungskonzept für die Sanierung der Usatalhalle und die Errichtung einer neuen Sporthalle vorzulegen sei, wenn die Untersuchungsergebnisse des Architekten und Lärmschutztechnikers vorliegen.
Diesem Vergleich habe in dem Mediationsverfahren auch der Fraktionsvorsitzende der CDU, v. Schäffer-Bernstein, zugestimmt, erläuterte der SPD Vorsitzende. Aber wieder: In der entscheidenden Sitzung wurde der Vergleich von der CDU abgelehnt!


Die bessere Politik für Ober-Mörlen

Er habe diese besonderen Beispiele gewählt, um aufzuzeigen, wie ein Teil der CDU derzeit versuche, die Entwicklung unserer Gemeinde zu hemmen. Dies aber nicht in der offenen politischen Diskussion, sondern durch Polemik, Diffamierung und Heuchelei. „Wir werden uns aber hier nicht aus der Ruhe bringen lassen, sondern weiter die bessere Politik für Ober-Mörlen machen“, schloss Joachim Reimertshofer seine Ansprache während des Neujahrsempfangs.


                                                                                       

                                                                                                                               
 
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